Freitag, 29. September 2017

Rezension zu "Palast der Finsternis" von Stefan Bachmann


Preis: € 18,00
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: diogenes Verlag
Weiter Informationen / Bildquelle:Verlagsinformation/Bildquelle











3 Sterne

Inhalt

"Kannst Du auch in riskanten Situtionen Ruhe bewahren? Besitzt Du besondere Talente, von denen niemand weiß? Hast Du den Ehrgeiiz, etwas zu tun, was noch niemand vor Dir gewagt hat..."? Für diese gheimnisvolle und geheime Expedition sind die Außenseiterin Anouk und vier weitere erfolgreiche Kandidaten nach Paris gereist. Ihr Auftrag: einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ. Doch hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen in jedem Raum eine neue Gefahr und ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Eindruck

Die Bessenheit nach ewigem Leben konnte mich in diesem Buch leider nicht überzeugen. Der Schreibstil des Stefan Bachmann ist spannend und wird einen durchaus fesseln können, zumal die Idee, den "Palast der Finsternis" in zwei Zeitebenen zu schreiben genial ist, leider fand ich die Umsetzung nicht ganz gelungen und auch nicht logisch. Zwar konnte mich der Palast bei sich halten, weil ich unbedingt die Auflösung des ganzen wollte, diese hat mich dann aber doch ein wenig enttäuscht. Der Fokus liegt für meinen Geschmack zu sehr auf den Zombies als auf der Aufklärung des Warum und Wie. Das Ende fand ich dann zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt und schwammig. Auch die Weisheit: "Wir können überall glücklich sein, weil wir nicht alleine sind", habe ich leider in dem Kontext nicht wirklich verstanden.
Die Beschreibungen des Palastes sind sehr bildgewaltig und super gelungen, der Gänsehautfaktor ist sehr deutlich und detailliert herausgearbeitet, was ich von den Charakteren nicht behaupten kann. Bis auf Anouk - die mich bis zum Schluss wirklich genervt hat - und Aurelie - die aber leider sehr schnell in den Hintergrund gerückt ist - konnte mich keine Personen auf seine Seiten ziehen. Einfach aus dem Grund, weil Bachmann sie blass und distanziert gehalten hat.

Fazit

Toller Titel, noch tolleres Cover und Stefan Bachmann kann sehr spannend schreiben. Leider hater mich mit "Palast der Finsternis" nicht überzeugen können. 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Silke

    Schade. Ich bin sehr neugierig auf das Buch. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Da du in meinem Alter bist, auch bunt gemischt liest, gibt mir deine Meinung jedoch schon zu denken.

    Eine gute Besprechung von dir.

    Liebe Grüße,
    Gisela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Gisela,

      aber es sollte Dich nicht abhalten, das Buch zu lesen. Vielleicht siehst Du es aus einer anderen Sicht und empfindest es genau gegenteilig.
      Schade, hätte ich gewußt, dass Du neugierig darauf bist, hätte ich etwas gesagt. Ich habe es gerade vertauscht :-(

      LG Silke

      Löschen
  2. Der Plot an sich überzeugt mich schon, klingt spannend - gemeinsam Aufgaben lösen und so. Aber - Zombies? Wo kommen denn da logischerweise Zombies hin? :D
    Danke für die Vorstellung
    Grüße
    Daniela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Daniela,

      danke für Deinen Besuch. Tja die Frage ließe sich einfach beantworten, aber spoilern ist doof. Viele Spass, solltest Du den Palast der Finsternis lesen.

      LG Silke

      Löschen